
Am Freitag um 18:30 Uhr starten die Oldenburger in der heimischen EWE Arena in die entscheidende Phase der Saison. Zum Auftakt wartet direkt ein wichtiges und richtungsweisendes Spiel gegen die starken Bonner. Damit steht zugleich ein wegweisendes Wochenende bevor.
Sollten die Oldenburger beide Partien für sich entscheiden, rücken die Play-Ins in greifbare Nähe. Gehen jedoch beide Spiele verloren, wird eine Qualifikation für die Top 10 deutlich schwieriger.
Am Freitag trifft das Team dabei auf einen äußerst formstarken Gegner. Die Bonner belegen mit 14 Siegen und 8 Niederlagen aktuell den dritten Tabellenplatz.
Ausgangslage
Mit dem dritten Tabellenplatz dürften die Bonner nach den vergangenen beiden Spielzeiten äußerst zufrieden sein. Die Mannschaft zeichnet sich vor allem durch ihre starke Defensive aus und lässt lediglich 78,7 Punkte pro Spiel zu. Das bedeutet ligaweit Rang drei. Auch im Defensiv-Rating liegen die Bonner mit einem Wert von 103,8 auf dem dritten Platz.
Weniger konstant präsentiert sich bislang die Offensive. Im Offensiv-Rating rangieren die Telkom Baskets lediglich auf Platz 13 mit einem Wert von 108,4. Vor allem aus der Distanz hapert es: Mit einer Dreierquote von 27,1 Prozent stehen die Bonner in dieser Kategorie am Ende der Liga.
Bei den Oldenburgern gilt es am Freitag zu zeigen, dass die beiden Spiele gegen Ulm sowie das TOP-FOUR-Halbfinale gegen Berlin lediglich Ausrutscher waren. Gegen zwei defensivstarke Mannschaften kassierte das Team zuletzt deutliche Niederlagen.
Allerdings muss auch erwähnt werden, dass beim Spiel gegen Ulm einige Akteure verletzungsbedingt fehlten und gegen Berlin wohl angeschlagen aufliefen. Das erschwert Partien gegen Topgegner natürlich erheblich.
Keys to win
- Offensive ins rollen bekommen
- Rebounds
- Zone dicht machen

Im Spiel gegen die Bonner wartet erneut eine defensivstarke Mannschaft. Für die Oldenburger wird es daher entscheidend sein, ihre größte Stärke, die Offensive, ins Rollen zu bringen. Gleichzeitig muss das Team im Rebounding zulegen und darf vor allem nicht zu viele Offensivrebounds zulassen.
Zudem gilt es, die Zone konsequent zu schließen. Von außen präsentieren sich die Bonner bislang, wie bereits erwähnt, äußerst schwach. Entsprechend könnte es sinnvoll sein, den Fokus auf die Verteidigung unter dem Korb zu legen und Würfe von der Dreierlinie eher in Kauf zu nehmen, um die Zone dicht zu machen.
Ausblick
Es bleibt spannend, ob am Freitag die meisten Spieler zum Auftakt der entscheidenden Phase der regulären Saison fit zur Verfügung stehen und wie sich die Oldenburger gegen ein defensivstarkes Team präsentieren werden. Gelingt hier ein Erfolg, könnte das einen wichtigen Schub für das Derby gegen Vechta am Sonntag geben.
