Ein Spiel, über das man am liebsten gar nicht schreiben möchte und daher werde ich mich auch kurz halten.

Noch Mitte des zweiten Viertels lagen die Oldenburger mit sieben Punkten vorne, und auch zur Halbzeit waren die Baskets nur zwei Punkte im Rückstand. Was dann nach der Pause passierte, war alles andere als gut. Sowohl defensiv als auch offensiv fehlte es an Struktur und Intensität. Jena erzielte in den zweiten 20 Minuten ganze 58 Punkte und kratzte damit an der 100-Punkte-Marke, nachdem man zur Halbzeit noch bei 39 Zählern stand. Oldenburg selbst kam in der zweiten Hälfte nur auf 38 Punkte und verlor das Spiel somit deutlich und verdient.

Assists
Wieder sind es nur 13 Assists bei 26 Treffern aus dem Feld. Die Offensive stockt aktuell spürbar, was sich auch im Offensiv-Rating der letzten beiden Spiele widerspiegelt. Gegen Frankfurt lag dieses bei 102,6, gegen Jena bei 105,6. Der Ball wird deutlich weniger bewegt, stattdessen entstehen vermehrt Eins-gegen-eins-Situationen, die die Offensive berechenbarer machen.

Michale Kyser
Trotz der schwachen Teamleistung möchte ich einen positiven Aspekt hervorheben: Michale Kyser war der einzige Spieler mit einem positiven Plus-Minus-Wert (+3). Das ist bei einer Niederlage mit 22 Punkten durchaus bemerkenswert. Vor allem offensiv setzte er Akzente, mit einem Offensiv-Rating von 122,7. Kyser erzielte 11 Punkte und sicherte sich zudem zwei Offensiv-Rebounds.

Ausblick
Jetzt gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und im Training gezielt an den defensiven und offensiven Schwächen zu arbeiten. Am Sonntag wartet mit Würzburg bereits der nächste Gegner – ein ernstzunehmender Playoff-Anwärter. Ein Vorbericht folgt.

Posted in