Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Am Ostersonntag zeigten die Baskets, was in ihnen steckt und was sie in den vergangenen Spielen oft vermissen ließen. Gegen den Tabellenzweiten der BBL, Alba Berlin, präsentierten sich die Oldenburger vor allem in der Defensive mit der von Lazar Spasić geforderten Physis. Auch in der Offensive lief der Ball wieder gut.
Am Ende konnten die Oldenburger nach einem spektakulären 13:0-Lauf jubeln und das Spiel mit 81:79 für sich entscheiden. Damit beendeten sie eine Serie von vier Niederlagen in Folge sowie eine fünfjährige Durststrecke in der Hauptstadt.

Am Anfang des Spiels gab es direkt die erste positive Meldung, denn Filip Stanic war zurück im Kader, jedoch gab es auch eine negative, denn Tomislav Zubčić musste verletzungsbedingt aussetzten.

Auch wichtig zu erwähnen ist, dass Spasić im Vorfeld des Spiels betonte, sowohl mit jedem einzelnen Spieler als auch mit dem gesamten Team Gespräche geführt zu haben. Ein Aspekt, der vermutlich eine große Rolle spielte, denn so war den Spielern sicherlich bewusst, worum es aktuell geht und was entscheidend ist. Möglicherweise wurden dabei auch die Rollen noch einmal klarer definiert.

Von Beginn an war dem Team anzumerken, dass es dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Trotz Rückständen kämpften sich die Baskets immer wieder heran und zeigten, was sie bereits zu Beginn unter Spasić ausgezeichnet hat: eine starke Defensive und eine funktionierende Offensive.

Am Ende unterstrichen die Baskets mit dem bereits erwähnten 13:0 Lauf ihren Siegeswillen. Vor allem Chris Clemons dürfte den Berliner Fans im Rückblick auf die Saison nicht gerade positiv in Erinnerung bleiben. Schon im Hinspiel sorgte er mit einem Dreier für die Entscheidung, und auch im Rückspiel wiederholte sich dieses Szenario.

Verteidigung

In diesem Spiel zeigte sich, wie wichtig es ist, in der Defensive physisch zu spielen. Die Baskets zeigten dabei eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Wochen. So zwangen sie die Berliner zu 17 Turnovern. Noch viel wichtiger ist jedoch, wie Spasić immer sagt: Aus guter Defensive entsteht gute Offensive.
Genau das setzten die Baskets um und schafften es, mit einer starken Verteidigung und der daraus resultierenden effektiven Offensive den ein oder anderen größeren Rückstand wieder aufzuholen.

Chris Clemons

Ein großer Faktor waren natürlich seine sechs Punkte am Ende des Spiels sowie der entscheidende Dreier zur Führung in der letzten Minute. Doch fast noch wichtiger war, dass der Ball in der Offensive endlich wieder lief, und daran hatte Clemons einen großen Anteil. Das spiegelt sich auch in seinen Assist-Werten wider. Insgesamt verbuchte er sieben Vorlagen.

Ausblick

Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Jetzt gilt es, diese Energie in die verbleibenden sechs Spiele mitzunehmen und noch einmal alles zu geben. Dann wird sich zeigen, wofür es am Ende reicht.
Das nächste Spiel findet am Montag, den 13. April, gegen Rostock in der großen EWE Arena statt.

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