Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Eine Frage, die sich die Baskets derzeit sicherlich stellen. Das Spiel gegen Rostock wird dabei besonders entscheidend sein. Mit einem Sieg könnten die Oldenburger das Mittelfeld der Liga weiter verdichten und ihre Chancen im weiteren Saisonverlauf auf eine mögliche Play-In-Teilnahme noch einmal ein wenig verbessern.

Ausgangslage

Für die EWE Baskets gab es am letzten Spieltag einen wichtigen Sieg gegen den zweitplatzierten Berlin. In einem engen Spiel setzten sich die Oldenburger am Ende dank eines 13:0-Laufs mit 81:79 durch. Dieser Erfolg war für die Mannschaft besonders bedeutend, da er zeigte, dass sie noch gewinnen können und den nötigen Kampfgeist besitzt. Gleichzeitig sendete er ein positives Signal an die Fans, die beim Heimspiel gegen Hamburg noch deutlich unzufrieden waren und ihren Unmut mit Pfiffen zum Ausdruck gebracht hatten.

Die Rostocker spielen bislang eine sehr starke Saison und nähern sich ihrem Ziel, die Playoffs zu erreichen, immer weiter an. Zwar würden sie nach aktuellem Tabellenstand noch an den Play-Ins teilnehmen, doch der Rückstand auf die direkten Playoff-Plätze beträgt nur zwei Siege – und das bei zwei Spielen weniger als der sechstplatzierte Würzburg. Damit wird die Bedeutung dieses Spiels für Rostock deutlich.

Mit einem defensiven Rating von 111,3 in den letzten zehn Spielen belegen die Rostocker ligaweit den vierten Platz. In diesem Zeitraum konnten sie fünf Siege einfahren. Auch auswärts präsentieren sie sich solide und haben bereits sechs ihrer zwölf Spiele gewonnen. Die Oldenburger sollten also gewarnt sein.

Keys to win

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  • Als Team auftreten
  • Breite Rotation
  • Defensive

Ein Aspekt, der in Berlin besonders herausstach, war das Teamplay. Die Oldenburger überzeugten mit viel Ballbewegung, und bezeichnend war auch, wie geschlossen sich alle Spieler über den Sieg freuten – auch diejenigen, die weniger Einsatzzeit bekamen. Dieses positive Mindset sollten sie unbedingt mit in das Spiel gegen Rostock nehmen.

Zudem sind nun wieder alle Spieler zurück, was eine breite Rotation ermöglicht. Diese Tiefe im Kader sollten die Oldenburger voll ausschöpfen, um insbesondere in der Defensive über die gesamten 40 Minuten hinweg physisch und intensiv agieren zu können.

Ausblick

Am Montagabend gegen 22 Uhr wird es eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage geben, ob in dieser Saison noch mehr möglich ist. Bis dahin heißt es, geduldig zu bleiben und zu beobachten, welche Lehren die Baskets aus dem Spiel gegen Berlin ziehen konnten.

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