Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Am Samstag um 18:30 Uhr treten die EWE Baskets Oldenburg in der Brose Arena gegen den Pokalsieger 2026 Bamberg an. Für die Oldenburger wird es in diesem schweren Auswärtsspiel darauf ankommen zu zeigen, was im Team steckt und ob in der Tabelle noch ein Schritt nach oben möglich ist.

Ausgangslage

Ein Blick auf die von der BBL veröffentlichte Etattabelle lässt zunächst eine klare Ausgangslage vermuten. Mit einem geplanten Spieleretat von 3,17 Millionen Euro liegen die EWE Baskets Oldenburg auf Platz vier, während Brose Bamberg mit 1,46 Millionen Euro am Ende der Tabelle steht.

Doch so einfach ist es im Sport bekanntlich nicht. Trotz des geringsten Etats steht Bamberg aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und hat weiterhin die Chance, ALBA Berlin noch vom zweiten Platz zu verdrängen. Damit könnten sie eine ohnehin schon erfolgreiche Saison, die bereits mit dem Pokalsieg gekrönt wurde, weiter veredeln.

Trainer Anton Gavel ist es gelungen, in seinem zweiten Jahr ein äußerst starkes Team zusammenzustellen, das deutlich über seinen finanziellen Möglichkeiten performt.

In Oldenburg blickt man daher sicherlich auch mit etwas Neid nach Bamberg. Trotz eines vergleichsweise hohen Etats ist die Saison bislang von gemischten Gefühlen geprägt. Nach der Übernahme durch Lazar Spasić zeigte die Mannschaft zunächst ihr Potenzial, fiel anschließend jedoch in eine schwächere Phase. Aus diesem Tief scheinen sich die Oldenburger zuletzt wieder herausgearbeitet zu haben. Die Siege gegen Berlin und Rostock sowie die deutlich verbesserte Defensivleistung deuten auf eine positive Entwicklung hin.

Keys to Win

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  • Energie der letzten beiden Spiele mitnehmen
  • Defensive
  • Defensive

Für die EWE Baskets Oldenburg wird es entscheidend sein, die Energie aus den beiden zuletzt starken Spielen mitzunehmen. Die Siege bieten Selbstvertrauen, das von Beginn an auf das Feld gebracht werden muss.

Und nein – das ist kein Zufall, sondern die Defensive ist bewusst doppelt betont. Gegen Brose Bamberg wird die Defensive der Schlüssel sein. Die Bamberger stellen nach dem FC Bayern München Basketball die zweitbeste Offensive der Liga und kommen auf ein Offensiv-Rating von 116,3.

Besonders auffällig ist die Ausgeglichenheit im Team. Gleich vier Spieler – DeMarcus Demonia, Zach Ensminger, Ibi Watson und Moritz Krimmer – weisen ein Offensiv-Rating von rund 118 auf.

Um dieses Spiel erfolgreich zu gestalten, wird es daher vor allem darauf ankommen, defensiv Stabilität zu zeigen und die offensive Durchschlagskraft der Bamberger zu kontrollieren.

Ausblick

Ein Sieg gegen das stark gecoachte Brose Bamberg wird keine leichte Aufgabe. Dennoch gilt auch hier: Im Sport ist alles möglich. Schließlich hätte im Vorfeld wohl kaum jemand damit gerechnet, dass die Bamberger so weit oben in der Tabelle stehen würden.

Ähnlich sieht es nun vor diesem Spiel aus – nur die wenigsten rechnen mit einem Sieg der EWE Baskets Oldenburg. Doch genau darin liegt auch die Chance: Im Sport lassen sich Überraschungen nie ausschließen.

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