
Die Oldenburger dürften hochmotiviert sein, die deutliche Niederlage gegen Bamberg am vergangenen Wochenende wiedergutzumachen. Dabei geht es gegen den Tabellenvorletzten – Spielbeginn ist um 20 Uhr in der großen EWE Arena.
Ausgangslage
Für Oldenburg gilt es nach der erwähnten klaren Pleite, wieder an die zuvor gezeigten positiven Leistungen gegen Rostock und Berlin anzuknüpfen und den Saisonendspurt erfolgreich zu gestalten. Auf dem Papier wartet mit Heidelberg eine vermeintlich leichte Aufgabe: Die Academics stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben mit der Sperre von Michael Weathers sowie den Verletzungen von Damariae Horne und dem Ex-Oldenburger Kevin McClain große Probleme auf den Guard-Positionen.
Doch genau darin könnte die Schwierigkeit dieser Partie liegen. Heidelberg wird mit maximaler Motivation auftreten und alles daransetzen, den Abstieg zu verhindern. Die kurze Rotation könnte sogar dazu führen, dass das Team enger zusammenrückt und noch geschlossener agiert.
Zudem wollen sich die Heidelberger vor dem wichtigen Spiel gegen Jena in eine gute Ausgangsposition bringen. Aktuell trennen sie nur zwei Siege vom Konkurrenten, mit einem Erfolg könnten sie bis auf ein Spiel heranrücken und im direkten Duell sogar vorbeiziehen. Mehr Motivation braucht es kaum.
Keys to win

- Energie von Anfang an
- Zug zum Korb
- Fans im Rücken
Mit ihrer kurzen Rotation werden die Heidelberger voraussichtlich mit hoher Energie in die Partie starten. Diese Intensität müssen die Oldenburger von Beginn an annehmen und dagegenhalten.
Ein mögliches Mittel für Oldenburg könnte der konsequente Zug zum Korb sein, um Fouls zu ziehen und die Heidelberger früh in Foulprobleme zu bringen. Gerade bei einer kurzen Rotation würde das die physische Präsenz der Gäste zusätzlich schwächen.
Außerdem gilt es, die Unterstützung der Fans im Rücken zu nutzen und ihnen zu zeigen, was in der Mannschaft steckt – mit dem Ziel, die letzten beiden Heimspiele der regulären Saison versöhnlich zu gestalten.
Ausblick
Eine minimale Play-in-Chance besteht für Oldenburg noch, allerdings müsste dafür alles perfekt zusammenlaufen – inklusive der passenden Ergebnisse der Konkurrenz. Den ersten Schritt müssen die Oldenburger jedoch selbst machen, indem sie das Spiel gegen Heidelberg gewinnen.
Trotz des Tabellenplatzes der Heidelberger dürfte dies keine leichte Aufgabe werden.