
Am Samstagabend steht das vorletzte Auswärtsspiel der Regular Season an. Für die Oldenburger geht es nach Trier. Um 20 Uhr erfolgt in der SWT-Arena der Tipp-Off.
Ausgangslage
Für die Oldenburger geht es darum, die Saison zu verlängern und sich über die Play-Ins ein weiteres Auswärtsspiel zu sichern. Nach dem deutlichen Sieg gegen Heidelberg und dank Schützenhilfe der Konkurrenz ist eine Teilnahme an den Play-Ins weiterhin möglich. Allerdings müssen dafür mehrere Faktoren zusammenkommen. Auch die direkten Konkurrenten müssen mitspielen.
Den ersten und wichtigsten Schritt müssen die Oldenburger jedoch selbst machen. Ein Sieg gegen die Gladiators Trier ist Pflicht und gleichzeitig alles andere als einfach.
Der Aufsteiger spielt eine starke Saison und will diese unbedingt mit der Teilnahme an den Playoffs krönen. Dabei ist nicht nur der Weg über die Play-Ins realistisch. Mit erfolgreichen Ergebnissen in den verbleibenden Spielen können sich die Trierer sogar noch direkt für die Playoffs qualifizieren. Die Motivation dürfte entsprechend hoch sein.
Zudem werden die Gladiators auf Revanche aus sein. Im Hinspiel mussten sie sich deutlich geschlagen geben, als Chris Clemons mit überragenden 52 Punkten das Spiel dominierte und Oldenburg nahezu im Alleingang zum Sieg führte.
Keys to win
- Energie
- Pace
- Rebound
Wie immer gilt es für die Oldenburger, von Beginn an mit Energie ins Spiel zu gehen. Gerade weil die Gladiators Trier die höchste Pace der Liga spielen und auf 80 Angriffe pro 40 Minuten kommen, ist ein wacher Start besonders wichtig.
Im besten Fall gelingt es den Oldenburgern sogar, selbst das Tempo zu bestimmen und Trier nicht ins Laufen kommen zu lassen. Das wäre ein klarer Vorteil, denn Oldenburg gehört mit einer Pace von 73,5 Angriffen pro 40 Minuten zu den langsameren Teams der Liga.
Auch beim Rebound ist Aufmerksamkeit gefragt. Zwar bewegen sich die Trierer hier nur im Mittelfeld der Liga, dennoch bringen sie mit Marten Linßen und Maik Zirbes zwei sehr physische Center aufs Feld. Gerade Michale Kyser könnte hier Probleme bekommen, insbesondere beim Ausboxen und unter dem Korb.
Deshalb dürfte es spannend werden, ob Filip Stanic mehr Spielzeit erhält. Mit seiner Physis bringt er gute Voraussetzungen mit, um gegen die Trierer Big Men dagegenzuhalten.
Ausblick
Kein einfaches, aber ein sehr wichtiges Spiel gegen Trier. Können die EWE Baskets noch einmal in Richtung Play-Ins angreifen und sich vor dem letzten Doppelspieltag in eine gute Ausgangsposition bringen?
Mehr werden wir am Samstagabend gegen 22 Uhr wissen.