
Am Sonntag um 18 Uhr endet die Vorbereitung der EWE Baskets Oldenburg. Dann startet die Saison mit der ersten Pokalrunde gegen die MLP Academics Heidelberg im SNP Dome in Heidelberg.
Ausgangslage
Über die Ausgangslage beider Teams lässt sich vor dem ersten Pflichtspiel nur schwer etwas sagen. Beide Mannschaften haben bisher ausschließlich Testspiele absolviert und gehen damit ohne Pflichtspielrhythmus in die Partie.
Heidelberg konnte dabei einen ProB-Ligisten besiegen, musste sich aber auch zweimal gegen BBL-Teams geschlagen geben. Die Oldenburger haben deutlich mehr Testspiele bestritten. Insgesamt standen vier Duelle gegen BBL-Mannschaften und drei Spiele gegen serbische Teams auf dem Programm. Dabei gab es zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Besonders erfreulich waren jedoch die beiden Siege gegen Hamburg am vergangenen Wochenende. Mit diesen Erfolgserlebnissen dürften die Baskets mit einem positiven Gefühl nach Heidelberg reisen.
Trotz der Vorbereitung sollte der ProA-Ligist keinesfalls unterschätzt werden. Heidelberg zählt zu den Favoriten auf den Aufstieg in die BBL und verfügt über eine siebenköpfige deutsche Rotation mit mehreren BBL-erfahrenen Spielern sowie drei internationalen Spots. Nach dem Abstieg aus der BBL im vergangenen Sommer konnten die Heidelberger zudem vier Spieler halten und ihren Kader unter anderem mit Joschka Ferner und Lorenz Brenneke verstärken. Die Mannschaft bringt damit einiges an Qualität und Erfahrung mit.
Für Marcel Keßen wird die Partie zudem eine besondere sein. Nach dem Abstieg mit Heidelberg kehrt er ausgerechnet zu seinem ehemaligen Klub zurück. Sein erstes Pflichtspiel im Oldenburger Trikot findet damit direkt in Heidelberg statt.
Keys to win
- Start des Spiels
- Duell der Center
- Hustle
Der Start ins Spiel wird dabei besonders wichtig sein. Wie kommen die EWE Baskets in die Partie? Für Heidelberg wäre es ein großer Vorteil, das Spiel möglichst lange eng zu halten. Ein guter Start der Oldenburger könnte daher schon früh für klare Verhältnisse sorgen und den Heidelbergern die Hoffnung auf eine Überraschung nehmen.
Ein entscheidendes Duell wird es auf den Center-Positionen geben. Heidelberg ist mit Lorenz Brenneke und Nick Muszynski hier stark besetzt. Die beiden Oldenburger Center Marcel Keßen und Demajo Wiggins müssen daher aufpassen, nicht früh in Foulprobleme zu geraten. Das könnten die Heidelberger mit ihren beiden starken Centern sehr gut ausnutzen.
Am Ende werden solche Pokalspiele auch darüber entschieden, wer es mehr will. Die Baskets sollten daher, wie schon am Baskets Day, um jeden Ball kämpfen, hustlen und von der ersten Minute an zeigen, dass sie unbedingt in die nächste Runde wollen.
Ausblick

Das erste Pflichtspiel der Oldenburger hat es direkt in sich. Mit einem Do-or-die-Spiel geht es um den Einzug ins Achtelfinale. Gleichzeitig bietet die Partie der Mannschaft die erste große Gelegenheit zu zeigen, was in ihr steckt und in welche Richtung es in dieser Saison gehen kann. Gegen 20 Uhr wissen wir mehr. Dann steht fest, ob die Baskets mit einem ersten Erfolgserlebnis und dem Einzug ins Achtelfinale in die neue Saison starten.