Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Am Freitag, den 25. September, geht es um 20 Uhr in der tectake ARENA gegen die Fitness First Würzburg Baskets. Dabei kommt es zu einigen spannenden Wiedersehen und interessanten Duellen.

Ausganglage

Zur Ausgangslage der Würzburger lässt sich bislang noch nicht allzu viel sagen. Weder im BBL Pokal noch in der BBL sind die Würzburg Baskets bisher angetreten. Am vergangenen Wochenende stand für die Mannschaft von Saša Filipovski stattdessen die Qualifikation für die Basketball Champions League auf dem Programm. Gegen Manchester Basketball unterlagen die Würzburger knapp mit 73:74 und verpassten damit die Qualifikation für die Champions League.

Auch abseits des Spiels gibt es einige interessante Wiedersehen. Milenko Bogićević trifft auf Saša Filipovski, unter dem er in der Saison 2018/19 als Assistenztrainer bei AS Monaco arbeitete. Beide kennen sich daher bereits aus dieser gemeinsamen Zeit. Auch für Nicho Tischler kommt es zu einem besonderen Duell. Er trifft erstmals in dieser Saison auf seinen Bruder Brandon Tischler. Und auch auf einen ehemaligen Oldenburger wartet das Team. Alen Pjanić, der mehrere Jahre das Trikot der EWE Baskets trug, ist seit dieser Saison Kapitän der Würzburg Baskets.

Die Ausgangslage der EWE Baskets ist dagegen eine andere. Die Mannschaft von Milenko Bogićević hat bereits zwei Pflichtspiele absolviert. Im BBL Pokal setzte sich Oldenburg gegen Heidelberg durch, anschließend folgte ein Sieg in der BBL gegen Weißenfels. Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen sind die EWE Baskets damit erfolgreich in die Saison gestartet.

Mit Würzburg wartet nun allerdings der erste echte Härtetest. Die Würzburg Baskets haben sich unter Saša Filipovski in den vergangenen Jahren zu einem der Topteams der Liga entwickelt. Eine kleine Korrektur muss ich dabei allerdings an meiner Aussage aus dem Podcast Courtside North vornehmen. Dort hatte ich gesagt, dass Würzburg in den vergangenen drei Jahren jeweils unter den Top 5 gelandet ist und dabei zweimal Platz vier belegte. Richtig ist, dass die Würzburger in allen drei Spielzeiten unter den Top 6 waren und zweimal auf Platz fünf landeten.

Wer die entsprechende Folge noch einmal hören möchte, findet hier den Link: https://open.spotify.com/episode/0f04MTvgRRx60qUrGt7Oe5?si=0v4AW2L9S6K48kWJhUtcWw&utm_source=copy-link

Unabhängig davon zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre, dass Saša Filipovski in Würzburg eine Mannschaft aufgebaut hat, die regelmäßig um die oberen Tabellenplätze mitspielt und auch in dieser Saison wieder entsprechend stark aufgestellt ist.

Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Ein möglicher Vorteil für die Oldenburger könnte allerdings der frühe Zeitpunkt der Saison sein. Würzburg hatte bislang erst ein Pflichtspiel und dürfte dementsprechend noch nicht so eingespielt sein, wie es im weiteren Saisonverlauf der Fall sein könnte. Für die EWE Baskets könnte es daher eine Chance sein, die noch nicht vollständig gefestigten Abläufe der Würzburger zu nutzen.

Keys to win

  • Integration von Stefan Momirov
  • Foultrouble
  • Center Duell Wiggins gegen Thompson

Noch ist offen, ob Neuzugang Stefan Momirov am Freitag bereits für die EWE Baskets auflaufen kann. Sollte er sein Debüt feiern, wird interessant sein, wie gut er bereits in die Mannschaft integriert ist. Gerade mit Blick auf das anstehende Doppelspieltagswochenende wäre eine zusätzliche Option in der Rotation wichtig.

Beim Baskets Day war es Demajeo Wiggins, der früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatte, gegen Weißenfels traf es Nate Johnson. Die Oldenburger spielen sehr physisch, müssen dabei aber aufpassen, nicht zu früh zu viele Fouls zu sammeln. Gerade wenn Momirov noch nicht zur Verfügung steht und die Rotation entsprechend kleiner ausfällt, kann das schnell zum Problem werden. Zudem wird ein Spieler mit Foulproblemen defensiv häufig gezielt attackiert.

Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Ein interessantes Duell dürfte es auch auf der Center-Position geben. Dort treffen Demajeo Wiggins und Charles Thompson aufeinander. Beide bringen viel Physis mit und gehören zu den wichtigen Spielern ihrer Mannschaft. Gerade beim Rebounding könnte dieses Duell eine entscheidende Rolle spielen. Es wird spannend zu sehen sein, welcher der beiden Big Men sich unter den Brettern durchsetzen kann.

Ausblick

Mit einem Erfolg könnten die EWE Baskets die Euphorie zum Saisonstart weiter entfachen. Mit einem Sieg in Würzburg wäre ein 3:0-Start am Sonntag möglich und würde nicht nur für eine gute Stimmung in der Arena sorgen, sondern könnte auch dem Team zusätzlichen Rückenwind für die kommenden Aufgaben geben.

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