Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

Das Spiel begann für die Oldenburger optimal. Mit viel Energie und mehreren Ballgewinnen erspielten sie sich bereits im ersten Viertel eine 16-Punkte-Führung und entschieden den Abschnitt mit 25 zu 13 klar für sich.

Anschließend fand Trier jedoch zurück ins Spiel und konnte zu Beginn des zweiten Viertels durch einen Lauf ausgleichen. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Beide Seiten überzeugten mit starkem Shot-Making, insbesondere von der Dreierlinie. Auf Oldenburger Seite glänzten Brian Fobbs und Dakarai Tucker, während bei Trier Behnam Yakhchali immer wieder wichtige Treffer erzielte.

So blieb die Begegnung bis in die Schlussphase hinein offen. Erst am Ende gelang es den Oldenburgern, sich knapp mit 98 zu 95 durchzusetzen.

Dieser Sieg war enorm wichtig im Kampf um die Play-Ins. Die Oldenburger bringen sich damit zunehmend in Position, doch noch unter die Top 10 zu kommen und sich zumindest eine Chance auf die Playoffs zu bewahren.

Zu alter Stärke gefunden

Das Team hat im Spiel gegen Trier zu seinen alten Stärken zurückgefunden – insbesondere zur starken Dreierquote von 42 %. Dabei ragten Brian Fobbs mit 5 von 7 und Dakarai Tucker mit 4 von 5 Treffern besonders heraus. Auch die Ballbewegung funktionierte wieder deutlich besser, was sich in 20 Assists bei 35 erfolgreichen Field Goals widerspiegelt – ein sehr guter Wert.

Nico Tischler

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Ein Spieler stach mit seiner Energie und Physis besonders hervor: Nico Tischler. Mit 21 Punkten wurde er gemeinsam mit Fobbs Topscorer der Oldenburger und steuerte zudem 4 Rebounds, 1 Assist und 1 Steal bei. Seine Leistungen unter Lazar Spasić sind aktuell sehr stark – unter ihm kann Tischler sein volles Potenzial ausschöpfen und sich kontinuierlich weiterentwickeln.

Ausblick

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Der Sieg gegen Trier war extrem wichtig, um weiterhin im Rennen um die Play-Ins zu bleiben. Nun gilt es, im letzten Heimspiel der regulären Saison gegen Braunschweig noch einmal nachzulegen und sich eine gute Ausgangsposition für die Play-Ins zu sichern. Die Partie steigt bereits am Freitag um 20 Uhr und verspricht eine gewisse Brisanz – mehr dazu im Vorbericht.

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