• Foto: Ulf Duda / fotoduda.de
    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Am Samstag, den 27. Dezember, steht für die EWE Baskets das nächste wichtige Auswärtsspiel an. Gegner sind die Hamburg Towers, Tip-off ist um 16:30 Uhr in der Inselpark Arena im Stadtteil Wilhelmsburg. Dabei treffen die Oldenburger auf drei ehemalige Spieler: Jan-Niklas Wimberg, Kenneth Ogbe und Martin Breunig.

    Ausgangslage

    Beide Teams konnten am vergangenen Sonntag wichtige Siege einfahren. Während die EWE Baskets einen deutlichen 93:68-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Basketball Löwen Braunschweig feierten, setzten sich die Hamburg Towers ebenfalls gegen einen unmittelbaren Rivalen durch und besiegten die MHP Academics Heidelberg mit 111:108 nach Verlängerung.

    Für Hamburg war es der zweite Sieg in Folge in der easyCredit BBL nach zuvor acht Niederlagen am Stück. Die Oldenburger beendeten mit dem Erfolg gegen Braunschweig eine Serie von fünf Niederlagen in Folge. Entsprechend eng ist die Tabellensituation: Die EWE Baskets gehen mit einer Bilanz von 2:9 in die Partie, während die Hamburg Towers bei 2:8 stehen.

    Hamburg Towers

    Das Offensivspiel der Hamburg Towers ist stark auf den Drive in die Zone ausgelegt. Dort kommen die Hamburger im Schnitt auf 29,3 Abschlüsse pro Spiel und treffen diese mit einer hohen Quote von 63,5 Prozent. Zudem ziehen die Towers in der Zone häufig Fouls und sind mit durchschnittlich 27 Freiwurfversuchen pro Partie das Team mit den meisten Trips an die Linie in der Liga. Diese verwandeln sie mit einer Quote von 74,1 Prozent.

    Ein wesentlicher Faktor für den Aufschwung der Towers in den vergangenen Spielen ist Leonard Thorpe Jr., der dabei besonders im Fokus steht. In den letzten drei Partien erzielte er im Schnitt 22,0 Punkte bei einer starken Trefferquote von 71,9 Prozent aus dem Feld. Zudem ging er in diesem Zeitraum durchschnittlich neunmal pro Spiel an die Freiwurflinie.

    Ein Vergleich mit seinen Leistungen aus den ersten sieben Saisonspielen unterstreicht diese Entwicklung deutlich: Dort kam Thorpe Jr. lediglich auf 7,4 Punkte im Schnitt, traf nur 34,7 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und stand durchschnittlich nur 2,4-mal pro Spiel an der Freiwurflinie.

    Ein Grund für die Leistungssteigerung könnte die Verpflichtung von Ross Williams sein, der dem Spiel auf der Point-Guard-Position eine neue und verbesserte Struktur verleiht. Williams steht seit drei Spielen für die Towers auf dem Feld und erzielt dabei starke 15 Punkte pro Partie. Dadurch ist das Team auf den Guard-Positionen deutlich stärker und variabler geworden, wovon auch Thorpe profitiert. Seit seiner Verpflichtung konnten die Towers zwei der drei BBL-Spiele gewinnen; die einzige Niederlage erfolgte erst knapp nach Verlängerung in Vechta.

    Auch der nachverpflichtete Martin Breunig ist ein wichtiger Faktor für den Aufschwung der Hamburg Towers. In seinen bisher fünf Einsätzen kommt er im Schnitt auf 8,2 Punkte und 4,8 Rebounds pro Spiel. Besonders in den letzten drei Partien konnte er sich bei den Offensiv-Rebounds steigern und sammelte hier durchschnittlich 2,7 pro Spiel.

    Keys to win

    Ein nahezu perfektes Spiel zeigten die EWE Baskets am letzten Spieltag, dennoch fielen zwei Punkte negativ auf. Mit 18 Turnovern leistete man sich zu viele Ballverluste. In Hamburg muss daher deutlich besser auf den Ball aufgepasst werden, zudem ist die Freiwurfquote ausbaufähig. In Braunschweig trafen die Oldenburger lediglich 14 von 24 Freiwürfen, was einer Quote von nur 58,3 Prozent entspricht.

    Entscheidend wird es außerdem sein, den Hamburgern den Drive zum Korb zu nehmen und – wie bereits gegen Braunschweig – die Zone konsequent zu verteidigen. Dies muss jedoch gelingen, ohne unnötige Fouls zu begehen, denn in den letzten drei Spielen kamen die Hamburger im Schnitt auf 36 Freiwürfe. Beim Auswärtssieg in Heidelberg waren es sogar 44 Versuche von der Linie. Besonders gilt es dabei, den bereits erwähnten Thorpe Jr. unter Kontrolle zu bekommen.

    Ausblick

    Für beide Mannschaften steht kurz nach Weihnachten ein enorm wichtiges Spiel an. Ein Sieg wäre für beide Teams von großer Bedeutung, um den positiven Trend fortzusetzen und zugleich einen wichtigen Schritt raus aus den unteren Tabellenregionen zu machen.

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    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Am Sonntag feierten die EWE Baskets Oldenburg mit dem 93:68 bei den Basketball Löwen Braunschweig endlich ihren ersten Auswärtssieg in der easyCredit Basketball Bundesliga und zugleich den ersten Erfolg unter dem neuen Headcoach Lazar Spasić.

    Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Oldenburger zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Vor allem im zweiten Abschnitt überzeugte das Team mit einer starken Defensive und setzte sich deutlich ab. Zur Halbzeit führten die Gäste bereits mit 46:29, während Braunschweig kaum Mittel gegen die Dominanz der Oldenburger fand. Auch nach der Pause ließ Oldenburg nicht nach, baute den Vorsprung kontinuierlich aus und sorgte früh für die Vorentscheidung.

    Schlüssel zum Auswärtssieg

    Die Oldenburger entschieden das Rebound-Duell klar mit 40:26 für sich. Filip Stanic überzeugte dabei mit 7 Rebounds, davon 3 am offensiven Brett, während Brian Fobbs auf 6 Rebounds kam. Insgesamt sicherten sich die EWE Baskets 14 von 33 möglichen Offensiv-Rebounds und erspielten sich so zahlreiche zweite Chancen.

    Zudem verteidigte Oldenburg die Zone sehr konsequent, wodurch insbesondere Spieler wie Barra Njie oder David N’Guessan große Probleme hatten, zum Korb zu kommen. Dies gelang vor allem durch häufige Switches in der Defensive, mit denen die Drives zum Korb effektiv unterbunden wurden.

    Besonders hervorzuheben ist die Defensive im zweiten Viertel: In diesem Abschnitt ließen die EWE Baskets lediglich 10 Punkte zu und legten damit den Grundstein für den späteren Sieg. Neben der starken Reboundarbeit und der kompakten Verteidigung der Zone war auch die Dreierquote entscheidend. Von außen traf Oldenburg 13 Würfe bei einer starken Quote von 43,3 %.

    Die Mannschaft

    Dieser Sieg war eine geschlossene Teamleistung. Die Oldenburger überzeugten mit vielen guten defensiven Aktionen und erspielten sich offensiv immer wieder freie Würfe. Einige wichtige Statistiken einzelner Spieler im Überblick:

    Seth Hinrichs steuerte 6 Rebounds und 3 Steals bei. Nicholas Tischler wurde mit 19 Punkten Topscorer der Partie, traf dabei starke 85,7 % aus dem Zweipunktebereich (6 von 7 Versuchen) und sammelte zusätzlich 5 Rebounds. Brian Fobbs erzielte 17 Punkte und verwandelte 3 von 4 Dreiern, während Dakarai Tucker 4 von 7 Würfen von jenseits der Linie traf. Außerdem hatte Chris Clemons mit einem +/- Wert von +23 die beste Plus-Minus-Bilanz des Teams.

    Erfreulich war zudem der Einsatz von Ralph Hounnou, der 5 Spielminuten erhielt. Er hatte einige Würfe, die er zwar noch nicht verwandeln konnte, dennoch ist seine Einsatzzeit ein positives Zeichen.

    Ausblick

    Die Auswärtsreise geht am 27. Dezember weiter. Am kommenden Samstag sind die EWE Baskets Oldenburg in der Inselpark Arena bei den Hamburg Towers zu Gast. Ein Vorbericht folgt hier in Kürze. Bis dahin wünsche ich schöne und besinnliche Feiertage.

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    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Am Sonntag um 16:30 Uhr kommt es in der Volkswagen Halle Braunschweig zu einem richtungsweisenden Duell gegen die Basketball Löwen Braunschweig. Ein Erfolg wäre enorm wichtig – nicht nur, um mit Rückenwind zu den anschließenden Auswärtsspielen in Hamburg und Vechta zu reisen, sondern auch, um einen kleinen ersten Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

    Die Ausgangslage

    Blickt man auf die Statistiken der beiden Teams aus den bisher zehn absolvierten Spielen, zeigen sich große Ähnlichkeiten. Im Offensivrating liegen die EWE Baskets Oldenburg mit 107,6 nur minimal hinter den Braunschweigern (107,7). Auch im Defensivrating gibt es lediglich geringe Unterschiede: Mit 117,3 weisen die Basketball Löwen Braunschweig das zweitschlechteste Defensivrating der Liga auf, Oldenburg folgt mit 116,9 nur knapp dahinter.

    Auch beim Rebounding zählen beide Mannschaften nicht zu den stärksten. Mit durchschnittlich 32,0 Rebounds pro Spiel holen die Oldenburger 2,8 Rebounds weniger als Braunschweig und belegen damit den letzten Platz. Beide Teams sichern sich im Schnitt rund vier Rebounds weniger als ihre Gegner.

    Trotz der sehr ähnlichen statistischen Werte steht Braunschweig in der Liga mit drei Siegen und neun Niederlagen auf dem 15. Tabellenplatz, während Oldenburg mit nur einem Sieg aus zehn Spielen das Tabellenende belegt.

    Die Basketball Löwen Braunschweig

    Mit David N’Guessan verfügen die Basketball Löwen Braunschweig über einen starken Center in ihren Reihen. Er erzielt im Schnitt 12,3 Punkte pro Spiel und trifft dabei 64,3 Prozent seiner Zwei-Punkte-Würfe bei durchschnittlich 5,6 Abschlüssen. Zudem besitzt er einen verlässlichen Dreipunktewurf: Zwar nimmt er mit 1,2 Versuchen pro Spiel nur wenige Dreier, diese verwandelt er jedoch äußerst effektiv mit einer Quote von 58,3 Prozent. Beim Rebounding steuert N’Guessan durchschnittlich 5,9 Rebounds bei, davon starke 2,4 am offensiven Brett.

    Für den Spielaufbau sorgt der schwedische Nationalspieler Barra Njie. Er kommt im Schnitt auf 5,1 Assists pro Spiel bei 2,4 Turnovern und erzielt durchschnittlich 11,4 Punkte. Diese resultieren überwiegend aus Abschlüssen aus dem Zweipunktebereich oder aus Drives zum Korb, denn seine Schwäche liegt im Distanzwurf: Den Dreipunktewurf trifft Njie bei 2,5 Versuchen pro Spiel nur mit einer Quote von 24 Prozent.

    Die Defensive

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    Betrachtet man die Wurfquoten der Gegner in den verschiedenen Zonen, fällt auf, dass insbesondere die Dreier aus der Ecke sehr hochprozentig gegen Oldenburg getroffen werden. Während die Gegner aus der linken Ecke 33 Prozent treffen, sind es aus der rechten Ecke sogar 56 Prozent – ein Bereich, in dem viele Punkte zugelassen werden.

    Am größten ist der Schaden jedoch in der Zone. Dort erzielen die Gegner gegen Oldenburg Trefferquoten von 62 Prozent – der höchste Wert bei gleichzeitig auch dem größten Volumen. Ein Grund dafür ist unter anderem das mangelhafte Defensivrebounding: Häufig werden Offensivrebounds abgegeben, aus denen einfache Punkte entstehen.

    Gegen Braunschweig wird es daher entscheidend sein, die Zone konsequent zu schließen und den Defensivrebound zu sichern. Denn wie bereits beschrieben wartet mit David N’Guessan ein sehr starker Spieler am offensiven Brett auf die EWE Baskets. Ihn zu kontrollieren wird eine der zentralen Aufgaben sein. Zudem wird interessant zu beobachten sein, wie die defensiven Rotationen im zweiten Spiel unter Lazar Spasić greifen, um insbesondere die offenen Eckendreier besser zu verteidigen.

    Ausblick

    Am Sonntag wartet auf die EWE Baskets eine schwere und zugleich richtungsweisende Aufgabe, um den Turnaround in dieser Saison zu schaffen. Um das Spiel in Braunschweig erfolgreich zu gestalten, wird eine deutliche Steigerung in der Defensive notwendig sein.

    Auch offensiv dürfte es spannend werden zu beobachten, wie sich die Mannschaft im zweiten Spiel unter Lazar Spasić weiterentwickelt hat und ob in der Vorbereitungszeit neue Systeme einstudiert wurden, die nun zum Tragen kommen.

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    Trotz der 79:87-Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister FC Bayern Basketball hinterließ das Team von Lazar Spasić bei seinem Debüt als Headcoach einen besseren Eindruck als in den Wochen zuvor.

    Die Münchener erwischten den besseren Start und gingen dank sicherer Distanzwürfe früh in Führung. Oldenburg tat sich offensiv zunächst schwer, steigerte sich im zweiten Viertel jedoch deutlich und hielt die Partie offen. Trotz eines zwischenzeitlichen Bayern-Laufs blieben die EWE Baskets nach einer Auszeit in Schlagdistanz und gingen mit einem 37:41-Rückstand in die Halbzeitpause.

    Einen Einbruch nach der Pause, wie er in den Spielen gegen Bamberg oder Würzburg noch zu beobachten war, gab es diesmal nicht. Stattdessen präsentierten sich die Oldenburger offensiv stark und gingen nach gut vier Minuten in der zweiten Halbzeit mit 53:52 sogar in Führung.

    Bayern-Coach Gordon Herbert reagierte umgehend mit einer Auszeit, aus der die Münchener mit einem 9:0-Lauf zurückkamen und das Spiel erneut an sich rissen. Diesen Vorsprung brachten sie in der Folge souverän bis zur Schlusssirene.

    Am Ende wiesen die Oldenburger zwar die bessere Field-Goal-Quote auf, hatten aufgrund des verlorenen Reboundduells jedoch sechs Wurfversuche weniger. Zudem gingen die Münchener mit 21 Freiwürfen zehnmal mehr an die Freiwurflinie als die Gastgeber.

    Rebounds

    Das Reboundduell ging deutlich an den FC Bayern Basketball (36:22). Allein Justus Hollatz sammelte als Guard acht Rebounds und damit doppelt so viele wie die Oldenburger Center Filip Stanic und Michale Kyser zusammen. Vor allem am offensiven Brett waren die Bayern klar überlegen und sicherten sich 14 Offensivrebounds, während die Baskets lediglich vier zweite Chancen verbuchten.

    Lazar Spasić

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    Nach nur einem Spiel lässt sich noch wenig über den Coachingstil oder konkrete Spielzüge sagen. Dennoch wirkt es, als habe Spasić eine klare Idee – das zeigte sich unter anderem in den Auszeiten, in denen deutlich kommuniziert wurde, welche Aktionen als Nächstes gespielt und wie defensiv agiert werden soll.

    Im Halbzeitinterview sprach er offen die Bereiche an, in denen sich das Team verbessern muss. Besonders betonte er die Kommunikation in Offensive und Defensive. In der Verteidigung sei eine bessere Abstimmung entscheidend für zukünftige Ergebnisse, in der Offensive müssten effektivere Screens gesetzt und der Ball besser bewegt werden. Auf die Frage nach der Vorbereitung auf den FC Bayern erklärte er, dass der Fokus derzeit auf der eigenen Entwicklung liege und zunächst die Basics einstudiert würden.

    Auch nach dem Spiel analysierte er die Niederlage ehrlich, benannte die Gründe klar und betonte, dass sich die Mannschaft Schritt für Schritt steigern müsse. Zudem machte er deutlich, dass man sich der Tabellensituation bewusst sei.

    Insgesamt vermittelt Spasić den Eindruck, einen klaren Plan für die Weiterentwicklung der Mannschaft und die Umsetzung seiner Spielidee zu haben.

    Ausblick

    Es wird noch ein schwerer Dezember, in dem drei richtungsweisende Auswärtsspiele gegen die Löwen Braunschweig, die Hamburg Towers und Rasta Vechta anstehen. Bereits am kommenden Sonntag geht es gegen Braunschweig in das erste dieser Duelle – mit dem Ziel, einen wichtigen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen. Ein ausführlicher Vorbericht folgt hier.

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    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Am Sonntag, den 14.12., wartet zum letzten Heimspiel des Jahres 2025 ein echter Kracher: Die EWE Baskets treffen auf den FC Bayern München Basketball. Gleichzeitig feiert Lazar Spasić sein Debüt als Headcoach an der Seitenlinie, nachdem er am vergangenen Sonntag das Amt von Pedrag Krunić übernommen hat. Mehr über Lazar Spasić im folgenden Artikel: https://tobiaskaper.de/2025/12/10/lazar-spasic-ubernimmt-als-headcoach/

    FC Bayern München Basketball

    Spannend wird die Frage sein, mit welcher Mannschaft die Münchener am Sonntag überhaupt in Oldenburg auflaufen. Denn schon am Freitag, dem 12. Dezember, wartet ein schweres EuroLeague-Auswärtsspiel in Dubai. Gut möglich also, dass Bayern nicht in Bestbesetzung anreist. Zumal am 17. und 19. Dezember direkt die nächsten EuroLeague-Reisestrapazen anstehen.

    Sollten die Münchener allerdings in Bestbesetzung nach Oldenburg kommen, bringt der FC Bayern gleich fünf Europameister mit: Justus Hollatz, Andreas Obst, Johannes Voigtmann, Oscar da Silva und Leon Kratzer holten im September den EM-Titel in einem packenden Finale gegen die Türkei.
    Außerdem haben die Bayern vor Kurzem auch noch Ex-NBA-Guard Spencer Dinwiddie verpflichtet – einen Spieler mit 621 NBA-Einsätzen, der 2020/21 mit den Dallas Mavericks sogar in die Western Conference Finals eingezogen ist.

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    Ausblick

    Mit dem FC Bayern München Basketball hat Lazar Spasić für sein Debüt als Headcoach kein einfaches Team vor sich. Gleichzeitig birgt die Partie einen Vorteil: Kaum jemand erwartet einen Sieg, sodass das Team frei aufspielen kann. Das Spiel wird außerdem zeigen, ob man bereits die Handschrift von Spasić erkennen kann und wie das In-Game-Coaching unter dem neuen Coach funktioniert. Ein spannender Sonntag steht also bevor: In der EWE Arena kann man nicht nur den deutschen Meister erleben, sondern auch sehen, wie sich die EWE Baskets unter ihrem neuen Trainer schlagen.

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    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Seit Sonntagabend steht fest: Lazar Spasić wird neuer Headcoach der EWE Baskets Oldenburg und übernimmt damit nach neun Ligaspielen die Position von Predrag Krunić.

    Die Trainerkarriere des Serben begann bereits in der Saison 2014/15, als er im Alter von nur 22 Jahren als Assistant Coach bei Mladost Zemun BC in der zweiten serbischen Liga einstieg. Während seiner Zeit als Assistent gelang dem Klub der Aufstieg in die KLS, die höchste serbische Spielklasse. Nach etwas mehr als zwei Jahren wurde Spasić zum Headcoach befördert – und avancierte damit mit nur 24 Jahren zum jüngsten Cheftrainer der gesamten Liga.

    Von Mai bis Dezember im Jahr 2017 legte Spasić eine berufliche Auszeit ein, um wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln. Er arbeitete bei der slowenischen Nationalmannschaft während der EuroBasket sowie bei renommierten Organisationen wie der University of North Carolina, St. John’s, den New York Knicks und den Chicago Bulls. Diese Stationen gaben ihm tiefe Einblicke in unterschiedliche Basketballkulturen, die Zusammenarbeit mit Top-Trainern und -Spielern und halfen ihm, seinen eigenen Coaching-Stil nachhaltig zu schärfen.

    Im Jahr 2021 führte er Zdravlje Leskovac, das mit einem kleinen Budget antrat, dennoch zum Aufstieg in die erste serbische Liga. Durch diesen Erfolg wurde er zudem zum jüngsten Trainer, der jemals die Meisterschaft der serbischen zweiten Liga gewonnen hat.

    Auch in der vergangenen Saison setzte Spasić seine Erfolgsgeschichte fort: Mit KK Vršac Swisslion, ebenfalls einem Team mit sehr begrenztem Etat, wurde er Meister. Seine Mannschaft erreichte beeindruckende 25 Siege bei nur 5 Niederlagen, erzielte im Schnitt 86,7 Punkte und ließ durchschnittlich 79,9 Punkte zu.

    In diesem Sommer wagte er den Schritt in eine größere europäische Liga – nach Deutschland zu den EWE Baskets Oldenburg. Seine erste Station außerhalb Serbiens begann er als Assistantcoach.

    Insgesamt zeigt Spasićs Weg eindrucksvoll, dass er immer wieder in der Lage ist, mit limitierten Ressourcen erfolgreiche Teams zu formen. Sein Coaching zeichnet sich durch Pragmatismus, Effizienz und eine klare analytische Ausrichtung aus. Spasić selbst bezeichnet sich als Vertreter eines modernen, datengetriebenen Basketball-Ansatzes – ein Profil, das perfekt zur aktuellen Entwicklung im europäischen Basketball passt.

    Mit seiner Beförderung vom Assistantcoach zum Headcoach der EWE Baskets stellt sich Spasić der nächsten großen Herausforderung in seiner noch jungen Trainerkarriere. Eine leichte Aufgabe wird das nicht, denn Oldenburg steht angesichts der aktuellen Tabellensituation erheblich unter Druck. Doch ein Blick auf seine Vergangenheit zeigt: Die Teams, die er geführt hat, waren meist äußerst erfolgreich. Nun wird sich zeigen, ob er diese Erfolgsformel auch auf die Oldenburger Mannschaft übertragen kann.

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    Das Spiel gegen Würzburg war in vielerlei Hinsicht ein Spiegelbild der Partie gegen Bamberg. In der ersten Halbzeit blieb Oldenburg dank eines gut fallenden Dreiers noch im Spiel, doch bereits hier wirkten viele Angriffe ideenlos. Die zweiwöchige Pause und die Vorbereitung zeigten keine spürbare Wirkung: Oldenburg spielte weiterhin die gleichen Systeme und erlaubte dem Gegner dadurch zu viele einfache Punkte.

    Die zweite Halbzeit

    Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel endgültig. Zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl, dass Oldenburg die Würzburger Offensive stoppen könnte. Schon kleine Anpassungen im Würzburger Angriff reichten aus, um zu einfachen Drives zum Korb oder ungestörten Pässen in die Zone zu gelangen.

    Auch in der eigenen Offensive ergab sich ein ernüchterndes Bild. Jeder Angriff wirkte ideenlos und endete häufig in schwierigen Abschlüssen oder Ballverlusten. Zudem zwangen einfache defensive Anpassungen der Würzburger Oldenburg immer wieder zu extrem schweren Würfen. Das Trainerteam wirkte in dieser Phase überfordert und fand weder defensiv noch offensiv passende Lösungen, um sich noch einmal gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Am Ende verlor Oldenburg die zweite Halbzeit schließlich deutlich – mit 16 Punkten Unterschied.

    Brian Fobbs

    Erneut rückte Brian Fobbs in den Fokus, der abermals sehr viele Minuten erhielt und sichtbar mit den Aufgaben eines Point Guards überfordert war. In der zweiten Halbzeit entstanden kaum noch gut herausgespielte Würfe; stattdessen häuften sich Isolationen von Fobbs, der nicht in der Lage war, die Spielgestaltung zu übernehmen.

    Dabei erzielte Fobbs 17 Punkte – und genau in dieser Rolle sollte er eigentlich eingesetzt werden: als Shooting Guard, der selbst in Szene gesetzt wird und aus seiner Scoring-Stärke heraus dem Team hilft, nicht jedoch als Spieler, der die Spielgestaltung tragen muss.

    Hinzu kommt, dass Oldenburg über ausreichend Qualität auf den Shooting Guard- und Small-Forward-Positionen verfügt, um die Minuten deutlich sinnvoller zu verteilen.

    Ausblick

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    Am kommenden Sonntag, dem 14. Dezember, steht das letzte Heimspiel des Jahres an. Und es wird ein besonders schweres: Oldenburg trifft auf den FC Bayern Basketball, der mit mehreren Europameistern sowie Ex-NBA-Spieler Spencer Dinwiddie anreisen wird. Eine ausführliche Vorschau auf dieses Spiel folgt hier in Kürze.

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    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Am Freitag, dem 5. Dezember, steht in der tectake Arena um 20:00 Uhr das zweite Duell der Saison gegen die Fitness First Würzburg Baskets an.

    Die beiden Teams haben diese Saison schon im Pokal vor gut 1,5 Monaten gegeinander gespielt, wobei hier Oldenburg mit 61:60 als Sieger vom Platz ging.

    Doch seit dem Aufeinandertreffen ist einiges passiert. Die Baskets haben sich zwar für das Top Four am 21. und 22. Februar qualifiziert, stecken in der Basketball-Bundesliga jedoch weiterhin tief im Tabellenkeller fest. Die Würzburger hingegen stehen aktuell auf dem sechsten Rang und damit auf gutem Kurs, ihr Saisonziel – die Playoff-Plätze – zu erreichen. Allerdings kassierten die Fitness First Baskets in den letzten fünf Ligaspielen drei Niederlagen und feierten nur zwei Siege.

    Auch beim Personal hat sich seit dem letzten Aufeinandertreffen etwas getan. Die EWE Baskets verpflichteten in der vergangenen Woche den Kroaten Tomislav Zubčić, während Eral Penn das Team verlassen hat. Auch die Würzburger haben bereits ihre erste Nachverpflichtung der Saison getätigt: Nach den Verletzungen von Brae Ivey, Alen Pjanic und Davion Mintz reagierten die Würzburger und holten mit Ryan Schwieger einen BBL-erfahrenen Spieler für die Small-Forward-Position ins Team.

    Am Freitag dürfte Schwieger sein Debüt in dieser BBL-Saison geben, und es wird spannend zu sehen sein, welche Rolle er im Würzburger Team einnehmen wird. Zudem kann man davon ausgehen, dass Mintz wieder einsatzfähig ist, da er bereits vor rund zwei Wochen in der Basketball Champions League gespielt hat.

    Auf Mintz und Marcus Carr muss die Oldenburger Defensive besonders achten, denn Saša Filipovski System ist bekannt für guarddominante Mannschaften. Beide spielen eine starke Saison und gehören zu den Leistungsträgern des Teams. Carr ist mit 19,9 Punkten pro Spiel der Topscorer der Würzburger und verteilt zusätzlich 5,9 Assists im Schnitt.

    Auch die Verteidigung der Würzburger ist hervorzuheben: Sie ist aktuell die drittstärkste der Liga und wird Oldenburg sicher vor große Herausforderungen stellen.

    Tomislav Zubčić

    Am Freitag wird voraussichtlich auch der erste Neuzugang der EWE Baskets, Tomislav Zubčić, sein Debüt feiern. Er ist ein Spieler, der sowohl auf der Power-Forward- als auch auf der Center-Position eingesetzt werden kann. In der Saison 2024/2025 spielte er in der italienischen Liga LBA für Napoli Basket und erzielte dort 10,3 Punkte pro Spiel. Mit einer Dreierquote von 34,9 % verfügt er über einen starken Wurf für die großen Positionen und kann das Spielfeld breit machen.

    Spannend wird am Freitag zu sehen sein, in welchen Line-ups Zubčić eingesetzt wird. Ein Blick auf seine Werte aus der vergangenen Saison zeigt: Mit einem Offensiv-Rating von 113,1 war er sehr effektiv, während sein Defensiv-Rating von 117,2 eher schwach ausfiel. Gerade weil sich die Baskets defensiv schwer tun, wird interessant sein, mit welchen Aufstellungen man die Verteidigung stabilisieren kann, wenn Zubčić auf dem Feld steht.

    Ausblick

    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Es wird schwer sein, Würzburg ein zweites Mal in dieser Saison bei nur 60 Punkten zu halten. Dennoch wird spannend zu beobachten sein, wie sich die Baskets-Defensive diesmal präsentiert. Haben die fast zwei Wochen Vorbereitung Fortschritte gebracht? Bleibt das Team beim bekannten Defensivkonzept oder hat es die Zeit genutzt, um verschiedene Varianten einzustudieren?

    Interessant wäre auch, länger mit Dakarai Tucker auf der Shooting-Guard-Position und Nicho Tischler auf Small Forward zu spielen. Beide bringen sgute Defensive mit und können offensiv wichtige Impulse setzen. So müsste Brian Fobbs nicht erneut rund 35 Minuten spielen und die Hauptverantwortung in der Defensive tragen, indem er fast das gesamte Spiel den Würzburger Aufbauspieler verteidigt. Schließlich trifft Oldenburg wieder auf ein guardlastiges Team, das mit Carr, Schwieger und Mintz sehr gut besetzt ist.

    Die zentrale Frage am Freitag lautet daher: Hat es Oldenburg in den knapp 14 Tagen Pause geschafft, die Defensive zu stabilisieren?

    Quellen: https://3stepsbasket.com/

  • Foto: Ulf Duda / fotoduda.de
    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Nach dem erfolgreichen Einzug ins Top Four wurde man in der Bundesliga wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Alles, was man in Vechta gesehen hatte – Emotionen, Kampfgeist, füreinander einstehen und den unbedingten Willen zu gewinnen – fehlte am Samstag. Doch zunächst zurück zum Beginn der Partie.

    Der Start in der Offensive war stark, fast jede Aktion führte zu Punkten. Doch auch Bamberg traf nach Belieben, und schnell wurde klar, dass dieses Spiel nur über die Defensive zu gewinnen sein würde. Zur Halbzeit stand es 52:48, und beide Mannschaften überzeugten mit starken Quoten. Mit 59 % aus dem Feld und sogar 63 % von der Dreierlinie lag Oldenburg leicht vor Bamberg, das mit 53 % aus dem Feld und 47 % Dreiern ebenfalls sehr effizient agierte.

    In das dritte Viertel startete Bamberg mit deutlich höherer Intensität und einer klareren Idee in der Verteidigung. Sie hielten Oldenburg bei nur 16 Punkten und nutzten gleichzeitig die weiterhin schwache Defensive der Baskets aus, um mit einer 71:68-Führung ins letzte Viertel zu gehen.

    Trotz der defensiven Probleme blieb Oldenburg noch bis Anfang des vierten Viertels im Spiel. Doch anschließend häuften sich Ballverluste und schwere Abschlüsse, sodass am Ende eine deutliche 89:103-Niederlage stand.

    Die Defensive

    Schon vor dem Spiel war man gewarnt: Bamberg trifft stark von außen und verfügt über eine gefährliche Offensive. Dennoch gab Oldenburg häufig offene Dreier ab, weil zu oft von den starken Schützen weggeholfen wurde – so standen Spieler wie Ibi Watson wiederholt völlig frei in der Ecke. Er war von den EWE Baskets schlicht nicht zu stoppen und zeigte mit 21 Punkten bei 69,2 % aus dem Feld eine herausragende Leistung.

    Auch einfache Pick-and-Roll-Situationen führten regelmäßig zu leichten Punkten am Korb, da die Oldenburger Center oft zu spät in ihre Position zurückkehrten oder den Pass in die Zone nicht unterbinden konnten.

    Alles in allem hat Oldenburg Bamberg zu viele leichte Punkte ermöglicht und konnte den offensiven Rhythmus der Franken nie wirklich unterbrechen.

    Brian Fobbs

    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Immer wieder spielt Brian Fobbs weit über 30 Minuten – so auch gestern gegen Bamberg. Dieses Mal stand er sogar fast 35 Minuten auf dem Feld und saß in der zweiten Halbzeit keine einzige Sekunde auf der Bank. Dabei stellt sich die Frage, ob das wirklich effektiv ist. Denn bei dieser hohen Belastung merkt man ihm zunehmend Unkonzentriertheiten und leichte Fehler an. Es wäre interessant zu sehen, ob er mit etwas weniger Spielzeit vielleicht effizienter agieren könnte.

    Zumal auf den Positionen zwei und drei mit Tischler, Woodard und Tucker genügend Spieler zur Verfügung stehen, die Fobbs im Laufe der Partie dringend benötigte Pausen ermöglichen könnten. Das könnte auch zu einer verbesserten Verteidigung gegen die Gegenguards führen, wenn man immer wieder ausgeruhte Spieler einsetzt.

    Außerdem muss Fobbs gelegentlich die Rolle des Point Guards übernehmen – und wirkt dabei häufig überfordert. In diesen Situationen enden die Angriffe meist in einer Isolation, die zu einem schweren Wurf oder einem schwierigen Zug zum Korb führt.

    Ausblick

    Schon zum zweiten Mal in dieser Saison wurde die Chance verpasst, nach einem emotional wichtigen Sieg die Wende zu schaffen. Stattdessen wirkte die Mannschaft am Samstag erneut verunsichert und überhaupt nicht in der Lage, den im Spiel gegen Vechta gezeigten Willen zu gewinnen erneut abzurufen.

    Es bleibt spannend zu beobachten, ob und was in den kommenden Tagen an der Maastrichter Straße passiert. Durch die Länderspielpause haben die Baskets nun fast zwei Wochen Zeit, sich auf das nächste Spiel in Würzburg am 5. Dezember um 20 Uhr vorzubereiten.

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    Am Samstag um 18:30 Uhr steht in der EWE Arena ein äußerst wichtiges Spiel gegen die Baskets Bamberg an. Während viele Experten Oldenburg vor der Saison im sicheren Mittelfeld oder sogar mit Tendenz Richtung Playoffs sahen, wurden die Bamberger eher im unteren Tabellendrittel eingeordnet.

    Vor dem 8. Spieltag zeigt sich jedoch ein komplett umgekehrtes Bild:
    Mit einer Bilanz von 1:6 stehen die EWE Baskets derzeit auf dem 17. Platz, während Bamberg mit 3:3 Siegen solide im Mittelfeld rangiert.

    Die Offensive der Bamberger

    Schaut man auf die Zahlen, könnte man sogar den Eindruck gewinnen, dass Bamberg ein echtes Topteam ist. Mit einem Offensivrating von 112,7 liegen die Franken ligaweit auf Platz 4. Besonders auffällig ist ihre Stärke von der Dreierlinie: 38 Prozent Trefferquote bei 28,5 Versuchen pro Spiel – Bestwert der gesamten Liga.

    Gleich zwei Spieler sorgen hier mit starken Zahlen von außen: Cobe Williams trifft 44,4 % seiner Distanzwürfe bei 4,5 Versuchen, Ibi Watson sogar 45,7 % bei 5,8 Abschlüssen pro Partie.

    Hinzu kommt, dass Bamberg extrem gut auf den Ball aufpasst. Mit nur 11,7 Turnovern pro Spiel sind sie in dieser Kategorie direkt hinter Berlin das zweitbeste Team der Liga

    Auch die Defensive verdient eine Erwähnung: Mit einem Defensivrating von 104,2 stellt Bamberg die drittbeste Verteidigung der Liga.

    Aktuelle Form

    Aus den letzten fünf Spielen holten die Franken vier Siege – und wie Oldenburg hat auch Bamberg den Einzug ins Top Four Finale geschafft. Am vergangenen Donnerstag gewann Bamberg das Viertelfinale gegen Heidelberg mit 72:66 und sicherte sich damit den Halbfinaleinzug.

    Auch in dieser Partie zeigte sich erneut die große Stärke von außen: Ibi Watson traf 3 von 3 Dreiern, und Demarcus Demonia versenkte starke 4 von 6 Würfe von der Dreierlinie.

    Ausblick

    Foto: Ulf Duda / fotoduda.de

    Am Samstag wartet auf Oldenburg eine richtungsweisende Partie – eine Gelegenheit für die EWE Baskets, endlich wieder sportlich in die richtige Spur zu finden. Die Aufgabe wird allerdings alles andere als einfach. In den bisherigen sieben Ligaspielen ließen die Oldenburger eine gegnerische Dreierquote von 36,2 Prozent zu – einer der schwächsten Werte der gesamten Liga.

    Entscheidend wird sein, wie die Defensive gegen Bamberg aussehen wird. Verzichten die Oldenburger diesmal auf das häufige Hedgen? In den vergangenen Spielen führte genau dieses Verteidigen immer wieder zu offenen Dreiern – etwas, das man gegen ein so wurfstarkes Team unbedingt verhindern muss.

    Ein Trend zeigte sich bereits gegen Vechta: Oldenburg blieb dort häufig in der Eins-gegen-Eins-Defense und erzielte vor allem in der zweiten Halbzeit mehrere wichtige Ballgewinne. Genau diese Aggressivität wird auch gegen Bamberg nötig sein – besonders, weil die Franken extrem gut auf den Ball aufpassen.

    Spannend bleibt zudem die Frage, ob erneut Fobbs und Tischler den starken Point Guard Cobe Williams übernehmen werden.

    All diese Fragen werden am Samstag beantwortet – und hoffentlich gelingt Oldenburg die Wende, sodass es endlich wieder bergauf geht.

    Quellen für die Zahlen:

    https://3stepsbasket.com/

    https://www.easycredit-bbl.de/